Bunyip

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Bunyips sind offensichtlich intelligente Lebewesen, die in der australischen Wüste leben.

Biologie

Sie haben Säbelzähne, glänzende schwarze Augen, lange vielgliedrige Klauen mit dunkelbraunen und dunkelgrünen Schuppen aus kurzem schwarzen Horn. Aus ihren Schultern wachsen eine Art Stummelflügel, die aber nicht beweglich zu sein scheinen, noch über die Schulterbreite hinausgehen. Ihr Blut ist fast schwarz und ähnelt dem der Drachen. Sie laufen meist auf 4 Beinen, die Vorderbeine sind länger und kräftiger als die Hinterbeine, was ihrem Gang eine merkwürdig bedrohliche Wirkung gibt. Sie verständigen sich durch kreischen, eine spezifische Sprache konnte noch keiner entdecken. Sie scheinen in etwa so groß zu sein wie Menschen.

Sie bauen unterirdische versteckte Gänge, die manchmal mit künstlichen Pflanzenteppichen getarnt werden und jagen ihre Beute, indem sie sie in Sandtrichter unter die Oberfläche ziehen. Bunyips können sehr schnell graben und durch ihre großen Gänge fliehen. Sie können Wasser umleiten, um Treibsand zu erzeugen und sie machen ihre Überfälle bevorzugt aus dem Hinterhalt, offene Kämpfe meiden sie. Sie essen Fleisch. Sie sind der Gegenstand vieler Schauererzählungen in Australien, sowohl in den Geschichten der Gefangenen, als auch in denen der Ureinwohner, aber die kommen mit ihnen besser zurecht. Also müssen Bunyips und Ureinwohner ihre Territorien irgendwie gegenseitig respektieren und es scheint eine Art Wegerecht zu geben. Die Europäer haben die Bunyips anscheinend stark gestört. Den Schauergeschichten zuträglich sind ihre Jagdmethoden und das seltsame Verschwinden vieler Männer, weil Bunyips so schnell auftauchen und wieder verschwinden und man sie lange nur als Schatten wahrgenommen hat.

Sie sind mehr oder weniger das australische Gegenstück zu den Drachen, die in Australien von Natur aus nicht vorkommen, sondern erst durch die Engländer und Chinesen in Australien eingeführt werden. Vielleicht waren sie einmal Drachen und haben sich zurückentwickelt, wie es bei Inselpopulationen häufiger vorkommt, die Stummelflügelreste sprechen zumindest dafür.

Siehe auch