Drachenprinz

Aus dem deutschen Temeraire Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Drachenprinz (Im Original "Throne of Jade") ist das zweite Buch der Temeraire-Serie.

Story

Da nach der Schlacht um Dover klar wird, dass Temeraire ein Himmelsdrache, eine sehr seltene Drachenart ist, schickt China bald eine Gesandtschaft nach England, um den wertvollen Drachen zurück zu fordern. Die Chinesen wolle nicht, dass Temeraire, der in ihrem Land die Stellung eines Prinzen bekleidet, in England bleibt, da er dort in Kampfhandlungen verwickelt wird, schon gar nicht, wenn sein Gefährte von niederer Herkunft ist. Temeraires Ei wurde aus machtpolitischen Gründen weggegeben und sollte eigentlich Napoleon persönlich zukommen, da auch er ein Kaiser ist. Man trennt Temeraire und Laurence und versucht letzteren zu zwingen, den Drachen zu belügen, um diesen ohne Probleme nach China schicken zu können. Laurence wird einer chinesischen Delegation um Prinz Yongxing vorgeführt, welcher ihm mit Verachtung entgegentritt, da Laurence in seinen Augen nicht würdig ist, der Gefährte eines Himmelsdrachen zu sein. Nach einigen Komplikationen lässt sich der Bruder des zukünftign Kaisers jedoch auf den Kompromiss ein, dass Laurence Temeraire auf dem Drachentransporter HMS Allegiance nach China begleiten darf. Anders würde der Drache überhaupt nicht mitkommen. Die Chinesen glauben, dass sich Temeraire schon von Laurence trennen und in China bleiben werde, sobald er das Leben dort kennen gelernt hat. Im Auftrag der englischen Regierung werden sie von einem Diplomaten begleitet, Arthur Hammond, der zwischen den Chinesen und den Engländern vermitteln soll. Seine Aktivitäten erweisen sich jedoch eher als kontraproduktiv.

Auf dem Transporter bessert sich die Stimmung zwischen den Chinesen und Laurence und dessen Landsleuten nicht gerade. Die Chinesen haben für ihre Hinfahrt einige Schiffe der Ostindien-Kompanie beschlagnahmt, was besonders unter den Matrosen eine gefährliche Stimmung verursacht. Der chinesische Prinz versucht sein Bestes, Temeraire von den Vorzügen seiner Heimat China zu überzeugen, und lehrt ihn unter anderem die chinesische Sprache. Während der Fahrt steckt sich Temeraire bei Volly, der ihnen mit seinem Kapitän Depeschen von der Admiralität bringt, mit der Drachengrippe an, die sie jedoch für eine einfache Erkältung halten und als unbedeutend werten. Nach einem kurzen Stop am Kap der guten Hoffnung erholt er sich jedoch nach dem Verzehr eines ekelerregenden Pilzes wieder völlig. Während der Schiffsreise überlebt Laurence mehrere Mordanschläge der Chinesen.

In China angekommen werden die Probleme nicht weniger. Yongxing arbeitet an einer Intriege. Der jüngste Sohn der Kaiserfamilie soll Temeraires neuer Gefährte werden. Danach soll der zukünftige Kaiser, Prinz Mianning getötet werden und der Junge mit Temeraire an seiner Seite den Thron besteigen. Yongxing, der eigentlich der Erbe gewesen wäre, hat sein Anrecht verwirkt, als er sich mit dem weißen Himmelsdrachen, Lung Tien Lien verbunden hat. Lien ist Temeraires Cousine und seine spätere Feindin. In China gilt ein weißer Drache als Unglück bringend und so kann Yongxing nicht mehr der Kaiser werden. Wenn sein Plan aufgegangen wäre, hätte er jedoch durch den Jungen geherrscht. Temeraire erfährt überdies einiges über seine Familie und lernt seine Mutter kennen.

Nach einem erneuten Angriff auf Laurence in Temeraires Abwesenheit ziehen sie alle in den Palast zu Prinz Mianning, dem zukünftigen Kaiser, zurück. Dort werden die Engländer weit besser behandelt und es wird sogar eine Theateraufführung ihnen zu Ehren veranstaltet. Ein weiterer Mordversuch von einem von Yongxings Dienern während der Aufführung schlägt fehl. Es kommt zum Kampf zwischen Temeraire und Lung Tien Lien, bei dem Yongxing zu Tode kommt. Lien gibt Temeraire die Schuld, verlässt China und schwört Rache. Laurence wird vom Kaiser formell adoptiert, um es so zu ermöglichen, dass das Kaiserhaus sein Gesicht wahrt und Temeraire mit Laurence zusammenbleiben kann. Von Temeraires Mutter, Lung Tien Qian, überreicht Temeraire Laurence einen prächtigen Degen. Zusammen brechen sie auf zurück nach England.

Siehe auch