Frankreich

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Frankreich ist ein mitteleuropäischer Staat, der zu Zeiten Temeraires von Kaiser Napoleon regiert wurde. Die erste Kaiserin war Josephine, die zweite Anahuarque, der Thronfolger ist Joseph Pachacuti Yupanqui. Die Hauptstadt ist Paris.

Im Buch

Frankreich zählt im Buch zu den führenden europäischen Drachennationen. Es gab wilde Drachen, vermutlich immer noch, und die Zucht begann spätestens mit der normannischen Besiedlung, eher noch früher. Im Gegensatz zu England kann Frankreich aufgrund seiner Lage auf dem Kontinent mehr Ressourcen zur Drachenhaltung zur Verfügung stellen und hat also von Natur aus schon mehr Drachen als die Engländer. Mit Liens Methoden könnte eine Streitmacht von über 1000 Drachen aufgestellt werden. Vor Liens Ankunft, werden die Drachen dort nach dem allgemeinen europäischen System behandelt. Sie haben einen Kapitän und eine Mannschaft, behalten ihre Geschirre die ganze Zeit an, wodurch sie verkrusten, sie baden nie. Große Drachen und Feuerspucker haben mehr Ansehen, kleine Drachen bekommen schon Jugendliche als Kapitäne. Die häufigsten Schwergewichte sind die Chansons-de-Guerre, die größten sind die Grands-Chevaliers, die fast an die Größe von Königskupfern herranreichen. Der größte Zuchterfolg ist wohl der Flamme de Gloire, ein mittelgewichtiger Feuerspucker. Kampffähige Flammes de Gloire gibt es mehr als ein Dutzend, da die englische Küstenbatterie 6 abgeschossen hat und der Zuchtbestand immer noch nicht gefährdet scheint. Seit Lien die Züchtung leitet, führt sie sowohl östlich anmutende Züchtungen ein, wie auch Mischungen mit den Inkadrachen. Allerdings geht diese Schnellzüchtung auf Kosten des Aussehens. Viele Schlüpflinge sind missproportioniert, wie Kulingile es war, bevor sie ausgewachsen sind. Es gibt Zuchtgehege im Landesinneren, in die auch die gefangenen Drachen verfrachtet werden, beispielsweise nahe Morains-en-Montaigne. Ein großes Zuchtgehege liegt östlich der Nive, nahe der spanischen Grenze. Ein weiteres, wo auch praktisch alle Schlüpflinge ausgebildet werden und eindeutig die meisten Eier lagern, liegt am Rand der Alpen in Grenoble. Das französische Luftkorps ist die Armée de l'Air. In Drachensieg lagern allein in Grenoble etwa 4000 Dracheneier, die aber nach der Völkerschlacht unter allen Siegern aufgeteilt werden, die Eier nahe der Nive fallen vermutlich vollständig an die Engländer.

Frankreich ist mit der Türkei verbündet oder hat sie zumindest zu aktiver Neutralität verpflichtet, auf Betreiben Liens. Die polnischen Partisanenkämpfer werden unterstützt, das Inka-Reich ist durch eine Heirat mit deren Herrscherin mir Frankreich verbündet, die Tswana sind ein Zweckbündnis, dass aber nur zur Zerstörung der südamerikanischen Kolonien sinnvoll ist. Italien ist besetzt und einige Teilstaaten werden von Verwandten Napoleons beherrscht. Spanien ist besetzt, zu Anfang war es verbündet, mittlerweile entbrennt dort Krieg gegen die Besatzer. Österreich ist mit einem ungeheuren Aufwand an Drachen besiegt worden, der dortige Kaiser hat keine Macht mehr. Auch Preußen ist besetzt, die linkselbischen Gebiete sind selbstständig gemacht worden oder unterstehen Frankreich, der andere Teil ist besetzt, der Kronprinz wird als Geisel gehalten und die Armee wurde demontiert. England wurde mehrfach angegriffen, aber nach kürzerer oder längerer Zeit der Belagerung oder Besatzung immer wieder verloren. Russland wird angegriffen, mit der vollen Stärke der Verbesserungen von Lien, aber es ist nicht besiegt. Junichiro will ein Bündnis mit Japan initiieren, was daraus geworden ist, weiß man noch nicht. Im Vergleich zu den Flugstreitkräften ist die Marine sehr schwach, sie kann auf See nicht bestehen, zumal sie mehrere Male dezimiert wurde, entweder durch taktischen Kalkül oder einfach durch verlorene Schlachten. Lange hatte Napoleon, der da Symbol für Krankreich ist zu der Zeit, den Ruf des Unbesiegbaren, die verlorenen Schlachten sind wirklich nicht viel, werden aber mehr. In Frankreich selbst war erst vor einigen Jahren eine große Revolution, bei der alle anderen Staaten erhebliche Schwiergikeiten hatten, diese einzudämmen. Es gibt ausreichend Drachen, dass diese durchaus bestraft werden. Sie werden geköpft, aber nicht, als Bestrafung für sie selbst, sondern als Bestrafung für den Lenker oder als Abschreckung für die Anderen.

Nachdem sich der weibliche Himmelsdrache Lung Tien Lien Napoleon angeschlossen hat findet in Frankreich eine drastische Änderung was die Beziehung und Haltung der Drachen anbelangt statt. Drachen bekommen Sold, Pavillons, Schätze und mehr Selbstbestimmung. Die Städte, insbesondere Paris, werden drachenfreundlich verbreitert und ausgebaut. Drachen können die gleichen Militärränge bekommen wie Menschen. Die unangeschirrten Drachen aus den Zuchtgehegen werden in die Kriegsführung miteingebunden. Es werden neue robuste Züchtungen angefangen und der Bestand wird vergrößert. Zudem führt Lung Tien Lien auch einige Veränderungen in der Luftkampftaktik und dem Transportwesen ein, was Napoleon anfänglich eine große Überlegenheit gegenüber seinen Gegnern einbringt. Beispielsweise werden die Soldaten in einem ausgeklügelten System von den Drachen transportiert, ebenso die Waffen und Nahrung. Drachen helfen bei der Befestigung von Anlagen und Lagern mit. Der starre Formationsflug wird aufgelöst und gegen andere Taktiken, wie das Scharmützel mit Kurierrachen zur Ermüdung oder das Entern von Gegnern oder eine bessere Kombination aus Artillerie, Infanterie und Luftstreitkräften ersetzt. Es wird gekochte und gestreckte Nahrung verwendet und Trockenfleisch für den Russlandfeldzug. Es werden die Drachen anderer Länder, die nicht so privilegiert leben, dazu überredet, für Frankreich zu kämpfen für ein besseres Leben, siehe die Drachen aus den russischen Zuchtgehegen. Dies ändert sich erst in Drachenwacht als Temeraire Teile dieser Taktik für die englischen Streitkräfte übernimmt. Schließlich wird Napoleon 1813 besiegt und sein Sohn wird neuer Herrscher, seine Mutter solange bis er erwachsen ist Regentin.

Siehe auch